Was ist Physiotherapie?
Physiotherapie ist die äußerliche Anwendung natürlicher, d.h. physikalischer und chemischer Reize zur Heilbehandlung.
Der Physiotherapeut arbeitet meist nach ärztlicher Verordnung. Die interdisziplinäre Zusammen-arbeit mit den verschiedenen Heilberufen ist wichtig.
Der Physiotherapeut behandelt Patienten aller Altersstufen: vom Säugling bis zum alten Menschen. Dabei arbeitet er mit kranken, aber auch mit gesunden Menschen, die mög- lichen Erkrankungen vorbeugen wollen (präventive Physiotherapie).
Grundlegende Kenntnisse in der Anatomie und Physiologie sind die Basis aller Unter suchungs- und Behandlungstechniken in der Physiotherapie.
Die Patienten lernen durch den Physiotherapeuten ihren Körper bewusst wahrzunehmen und leisten somit auch Hilfe zur Selbsthilfe.
Der Arbeitserfolg eines Physiotherapeuten hängt maßgeblich ab von seiner Kreativität und der Bereitschaft, neue Erkenntnisse in seine Arbeit einfließen zu lassen und sich neue Arbeitsgebiete zu erschließen.
Die Haupttätigkeiten umfassen:
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Konzipieren des jeweiligen Behandlungsplanes aufgrund der ärztlichen Verord- nung, Erstellen von Übungsprogrammen;
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Motivieren der Patienten, Anregen zur Eigenaktivität und Ausdauer;
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Durchführen von passiven Therapien (z.B. Wärme-, Kälte-, Wasseranwendungen, Massagen);
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Durchführen der aktiven Therapien (Atem-, Bewegungs-, Übungstherapien) von passiv geführter Bewegung über Bewegung gegen Widerstand bis zur vom Patienten frei geführten Bewegung;
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Anleiten von Patienten zur selbstständigen Durchführung aktiver Therapie, Korrigieren von Fehlhaltungen und falsch eingeübten Bewegungsabläufen, Anleiten von Angehörigen.
